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Pyrrolizidinalkaloide in Kräutertees

Hier finden Sie eine aktuelle Information über die Pflanzeninhaltsstoffe Pyrrolizidinalkaloide.

In einer Untersuchung des Bundesamts für Risikobewertung (BfR) wurde über Pyrrolizidinalkaloide in Tees und Kräutertees berichtet.
Pyrrolizidinalkaloide (PA) sind natürlich vorkommende Pflanzeninhaltsstoffe und werden von einer Vielzahl an Pflanzen weltweit (insg. über 5.000 Arten) zum natürlichen Schutz vor Fraßfeinden gebildet. Einige dieser Pflanzen sind auch gängige Ackerbeikräuter.  Für die Teeherstellung werden die Pflanzen mit hohen PA-Gehalten nicht genutzt.

Das BfR hat drei verschiedene SONNENTOR Produkte untersucht. Bei allen drei Produkten wurden keine Hinweise auf Pyrrolizidinalkaloide gefunden.

Für SONNENTOR stehen die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Kunden und die Lebensmittelsicherheit an oberster Stelle.
Wie auch bereits das Bundesinstitut für Risikobewertung bekannt gegeben hat, liegt bei einer üblichen Konsumationsmenge von Kräutertees keine Gesundheitsgefährdung vor. Wir haben diesbezüglich bereits mit dem BfR Kontakt aufgenommen und uns umfassend mit dem Thema Pyrrolizidinalkaloide in Lebensmitteln auseinandergesetzt.

Eine mögliche Quelle für PA sind Beikräuter, die mitgeerntet werden. Ein SONNENTOR Mitarbeiter ist in ständiger Abstimmung mit den Lieferanten, um die Qualität schon am Feld positiv zu beeinflussen und die gute landwirtschaftliche Produktions- und Erntepraxis zu überprüfen. Ein wichtiger Punkt ist dabei die Beikräuter-bekämpfung am Feld sowie bei der Ernte. Nach der Ernte erfolgt die Erstaufbereitung bereits beim Bauern und die zweite Reinigung bei SONNENTOR.
Als Informationsplattform wurde im Rahmen eines Forschung- & Entwicklungsprojekts ein Arbeitspapier mit den wichtigsten Beikräutern erstellt. In regelmäßigen Austausch zwischen den Bauern und in Beratungen unserer Partner durch SONNENTOR wird dieses Wissen weitergegeben.

In diesem speziellen Fall ging an alle unsere Lieferanten ein Schreiben, mit der Information über die Risikopflanzen mit hohem PA-Gehalt (wie z.B. Jakobskreuzkraut). Die Feldpflege wird von unseren Bauern immer mit größter Sorgfalt betrieben, mit der Aussendung haben wir nochmals eingehend auf Risikobeikräuter im Zusammenhang mit PA aufmerksam gemacht. Das stellt den wichtigsten und effektivsten Ansatz dar, um PA-haltige Beikräuter in den Tees zu vermeiden.