Der Lauf der Sonne -
ein Leben im Einklang mit der Natur

Kräuteranbau - ursprüngliche Böden, sensibler Umgang und jahrzehntelange Erfahrung der Bauern lassen die Pflanzen zu echten SONNENTOR Kräutern werden.

Die jahrelange Erfahrung der Bauern und ihr sorgsamer Umgang mit den Pflanzen machen unsere Kräuter so besonders und sind von höchster Qualität.

Wir Kräuterbauern und -bäuerinnen leben im Einklang mit der Natur und von ihren Früchten. Die Eigenwilligkeit und Unverwechselbarkeit unserer Kräuter wertschätzend. Und im Vertrauen auf das Wissen Kräuterkundiger und den eigenen Erfahrungsschatz. Im Einklang mit der Natur pflanzen wir unermüdlich Kräuter in bester Qualität. Pflegen, ernten und trocknen diese. Und verpacken sie direkt am Bauernhof.

Wir arbeiten biologisch aus Überzeugung und mit Verantwortung. In kontrollierten, zertifizierten Biobetrieben. Ein strenges Qualitätsmanagement bürgt für hundertprozentige Qualität: Nur hochwertige, reine Rohstoffe, jedoch keine Farbstoffe, keine künstlichen Aromazusätze oder Konservierungsmittel dürfen in die SONNENTOR Produkte. Doch was letztendlich zählt, ist der wundervoll ursprüngliche Geschmack – zusammen mit der Liebe und dem Lächeln, die wir unseren feinen Köstlichkeiten mit auf den Weg geben. Das macht sie zum kleinen Glück für jeden Tag.

Biologische Landwirtschaft

SONNENTOR hat es sich zum Ziel gesetzt, vor allem die klein strukturierte Bio-Landwirtschaft in strukturschwachen Regionen zu fördern. Sowohl in der SONNENTOR Ursprungsregion des Waldviertels, wie auch in Anbauregionen wie Südmähren (CZ), Siebenbürgen (RO) und im Hinterland Albaniens bringt das neben den für guten Anbaubedingungen weiters den Vorteil, die klein strukturierte, traditionelle Landwirtschaft in Kombination mit der vorhandenen Arbeitskapazität zu nutzen. Die Kräuterkulturen stellen für viele Vollerwerbsbauern ein gutes Zusatzeinkommen dar. SONNENTOR bemüht sich, die Wertschöpfung so weit wie möglich beim Kräuterbauern zu lassen.

Anbau

Diverse Kulturen wie Pfefferminze und andere Minzearten (Krauseminze, Orangenminze, Apfelminze,...), Zitronenmelisse, Salbei und Thymian sind Beispiele für mehrjährige Kulturen. Diese Kulturen können bis zu drei oder sogar vier Jahren auf einem Standort belassen werden. Ringelblumen, Kornblumen, Sonnenblumen, Käsepappel und so weiter, zählen zu den einjährigen Kulturen und müssen im Frühjahr neu gepflanzt werden.

Trocknung

Die Trocknung ist einer der wichtigsten Teilbereiche für die Kräuterproduktion: Unerlässlich ist, die Kräuter sofort nach der Ernte einer Trocknung zuzuführen. Die Trocknungsanlage muss so dimensioniert sein, dass die geernteten Kräuter nicht gedrückt werden. Die Kräuter werden maximal 30 cm hoch aufgeschüttet und es wird darauf geachtet, dass sie gut durchlüftet sind. Die Temperatur, die durch die Kräuter streicht, darf nicht mehr als 40 ° C erreichen. Heißere Trocknungsluft würde zu viel Verlust an ätherischen Ölen und damit natürlichem Aroma und Wirkung bedeuten.

Aufbereitung

Bei der Aufbereitung am Produktionsstandort von SONNENTOR wird ebenso darauf geachtet, dass der Anbauer so weit wie möglich die Arbeiten zur Erzielung der ersten Qualität selbst durchführen kann. Unter Erster Qualität versteht man bei SONNENTOR große Blattware mit sehr wenig Blattverfärbungen sowie geringst möglichem Hauptstilanteil. Die enge Zusammenarbeit mit den Anbauern stärkt die Verantwortung und sichert die Transparenz im Produktionskreislauf, womit zwei Grundaussagen der SONNENTOR Philosophie sicher gestellt werden.

SONNENTOR arbeitet seit 1988 mit den Kräuterbauern aus dem Waldviertel und inzwischen mit Anbauern aus vielen anderen Regionen. Das Motto "leben und leben lassen" hat dabei immer höchste Priorität und gewährleistet ein langfristiges und nachhaltiges Miteinander.

Regionale Anbauvorteile am Beispiel des Waldviertels

Das Waldviertel bietet durch seine geologische Geschichte ideale Voraussetzungen für den Kräuteranbau. Die Granit Verwitterungsböden haben zwar keine sehr dicke Humusschicht (durchschnittlich beträgt diese 10-15 cm), dafür aber den besonderen Vorteil der Sandigkeit, die die Wärme und die Kraft der Sonne besser speichert als Humusböden. Das vom Granit stammende Silizium „spaltet“ die Sonnenstrahlen und somit das Licht und intensiviert dadurch die Wärme.

Das Waldviertel hat zusätzlich noch den Vorteil der starken Temperaturschwankungen - im Sommer bei Tag und Nacht erhalten die Kräuter eine zusätzliche Feuchtigkeitsversorgung durch den Tau. Dieser tägliche Niederschlag von 0,5 bis zu 1 mm (das sind 0,5 bis 1 l Wasser je m2) bietet auch bei langen Trockenperioden eine Mindestversorgung an Feuchtigkeit.