Nicaragua - Land des duftenden Kaffees

SONNENTOR Bio-Bauern - Kaffee und Gewürze aus Nicaragua

Arbeitsplätze zu schaffen gilt im Land der tausend Vulkane als besonders wichtig.

Direkter Handel bei SONNENTOR
Bio-Bauer DON JOSÉ MARIA CASTRO, genannt CHEMA, lebt mit seiner Familie im Norden Nicaraguas, in den Nebelwäldern der Provinz Jinotega. Dort wächst der SONNENTOR Hochlandkaffee der Sorte Caturra unter schattigen Bäumen. Chema ist einer der Bio-Bauern der Anbaukooperativen, von denen SONNENTOR direkt (Direct Trade) den Hochlandkaffee bezieht. SONNENTOR kennt die Bauern persönlich und pflegt langfristige faire Partnerschaften, sodass die Familien – wie jene von Chema – gut leben können. SONNENTOR unterstützt vor Ort den weiteren Ausbau von Schattenkaffee, wodurch Vegetation und Wasserreserven geschützt und geschont werden.

ADA (Austrian Develoment Agency) - Projekt in Nicaragua
In Nicaragua haben wir gemeinsam mit der Austrian Development Agency (ADA), der Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit,  im Sommer 2012 ein ehrgeiziges Projekt gestartet. Damit Kaffee-Bauern wie Don Emilio vor Ort bestens betreut sind, arbeiten wir mit dem lokalen Unternehmen Biosfair von Ulrich Salamun, einem der drei Maschek-Männer und Kaffee-Aktivist, zusammen, das einen starken sozialen und ökologisch nachhaltigen Bezug hat.

Die Gewinne von Biosfair werden in die Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter und Bauern sowie in die Infrastruktur reinvestiert. Durch das vermittelte Wissen sollen die Kooperativen mittelfristig die notwendigen Strukturen schaffen und Prozesse selbstständig durchführen können. Dafür wurden auch Kooperationen beispielsweise mit der Universität für Bodenkultur in Wien, der Universidad Nacional Agraria in Nicaragua und mit Agraringenieuren geschlossen.

„Neben Bananen und Zuckerrohr zählt Kaffee zu den wichtigsten Exportprodukten des Landes. Nach Bürgerkriegen und Naturkatastrophen ist Nicaragua eines der ärmsten Länder weltweit. Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit Biosfair und der ADA den Menschen direkt vor Ort eine langfristige Basis geben zu können“, so Johannes Gutmann.

Dank des Projekts in der Region Jinotega erhalten die Kleinbauern und -bäuerinnen ein Einkommen, das Lebensmittel, Bildung und medizinische Versorgung sichert und den Abwanderungsdruck senkt. Der biologische Pflanzenbau schafft außerdem 23 neue Arbeitsplätze. Bis 2015 sollen 60 Bauern für die biologische Landwirtschaft von Kaffee qualifiziert und Bio-zertifiziert sein. Mittel- bis langfristig soll die Hälfte die von uns benötigte Kaffeemenge, rund 60 Tonnen, direkt aus Nicaragua bezogen werden.

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die gesamte Wertschöpfungskette im Ursprungsland in Nicaragua zu unterstützen. Dies ermöglicht den Bauern auch eine stärkere Fokussierung auf den biologischen Anbau von Kaffee. Wir investiert über 125.000 Euro in das sonnige Projekt. Die zweite Hälfte der Gesamtkosten von mehr als 250.000 Euro wird mittels Förderung von der ADA übernommen.

Reise 2013 - auf den Spuren von Kaffee, Kurkuma und Ingwer

 

Reise 2012 ins Land des duftenden Kaffees