Gut verpackt! Zwei Symbole kennzeichnen
den Ursprung und die Entsorgung unserer Verpackung

Damit Sie genau wissen, um welches Material es sich bei Ihrem Produkt handelt und wie Sie es für Mutter Natur richtig entsorgen, haben wir zwei neue Symbole entwickelt.

Die Folie ist aus Cellulose (einem nachwachsenden Rohstoff) und im Heimkompost kompostierbar.

Zwei neue Icons zeigen auf einem Blick aus welchem Material die Verpackung hergestellt wurde und wie dieses optimal entsorgt wird.

Das wächst wieder!
Dieses Symbol bedeutet: Die Folie ist aus Cellulose (einem nachwachsenden Rohstoff) und im Heimkompost kompostierbar.

Sie dient als Aromaschutz im Speziellen bei den SONNENTOR Tee-Pyramidenbeutel, den Gewürzen, den losen Tees und Suppen. Die Entsorgung kann in Deutschland und Österreich im Heimkompost erfolgen.
Sie können auch alle unsere Teebeutel kompostieren. Das gilt für unsere Teepyramidenbeutel aus Maisstärke und das vollkommen natürliche Klebematerial, das die Schnur am Teebeutel befestigt.

 

Einige Teesorten sind zum Schutz der natürlichen Aromen in Verbundstoffen (80 % Papier und 20 % Kunststoff) verpackt.

Altpapier oder Restmüll?
Einige Teesorten sind zum Schutz der natürlichen Aromen in Verbundstoffen (80 % Papier und 20 % Kunststoff) verpackt.
Die Entsorgung dieses Verpackungsmaterials kann in Österreich im Altpapier erfolgen. In Deutschland und in der Schweiz erfolgt die Entsorgung im Restmüll, weshalb dieses Symbol mit dem Hinweis "Restmüll" versehen ist.  

Ebenso ist für Kaffeefolien, Kakao- und Gewürzdosen eine Entsorgung nur über die Restmülltonne möglich. Auch hier setzen wir auf Innovation und suchen laufend gemeinsam mit unseren Partnern nach Alternativen und neuen Lösungen.

 

Das neue Symbol zur Kennzeichnung der abbaubaren Verpackungsfolie:

Abbildung Verpackungssymbole auf abbaubaren Folien

 

Sonniges Verpackungsvideo

Bereits rund 80% der Verpackungsmaterialien von SONNENTOR basieren auf nachwachsenden Rohstoffen, weitere 16% sind recyclebar. Unser Qualitätsmanager Günter Prinz erklärt die Kennzeichnung und fachgerechte Entsorgung unserer abbaubaren sowie recyclebaren Verpackungsmaterialien. Damit die Freude wachsen kann.


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Doris Steinböck, Donnerstag, 22. August 2013, 20:34

Maisstärke

Liebes Sonnentor-Team!

Ich bin begeistert von Euren Produkten und auch Eurem Engagement bezüglich umweltfreundlicher Verpackung. Bei Maisstärke bin ich allerdings aus 2 Gründen skeptisch:

1. Bei eigenen Recherchen für Kunststoff aus Maisstärke bin ich darauf gestossen, dass der überwiegende Großteil dieser "nachwachsenden Kunsstoffe" aus gentechnisch modifizierten Mais hergestellt wird. Gentechnik in der Landwirtschaft und Ernährung sehe ich in vielerlei Hinsicht als Bedrohung. Bei aller Freude über den Trend hin zu Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen statt erdölbasierenden Materialien, sehe ich es als sehr kritisch, dass hier leider der "Grünen Gentechnik" ein neuer Markt eröffnet wird. Leider wird auch in den allerseltensten Fällen bei Produkten aus Maisstärke informiert bzw. nachgefragt, um welchen Mais es sich überhaupt handelt. Hier würde ich mir wünschen, dass für diese Problematik mehr Bewußtsein geschaffen wird. (Schließlich kreuzt sich auch dieser gentechnisch veränderte Mais in herkömmliche Maissorten ein.)
Wie stehen Sie zu diesem Thema? Können Sie bei Ihrer Maisstärke rückverfolgen, ob diese aus gentechnisch verändertem Mais hergestellt wird?

2. Auch bezüglich der Kompostierbarkeit habe ich zb von der Wiener MA48 erfahren, dass sie mit den kompostierbaren Maisstärke-Sackerln im Biomüll keine Freude haben. Da bei der Biomüll-Verrottung nicht genügend Hitze entsteht und insgesamt auch der Zeitraum nicht ausreicht, damit diese Sackerl wirklich verrotten würden. Sie werden von der MA48 daher (genauso wie andere herkömmliche Kunsstoffsackerl auch) über ein Gebläse vom schwereren Biomüll getrennt.
Wie ist das bei Ihren Teesackerln? Können diese im Biomüll verrotten?

Besten Dank und beste Grüße,

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SONNENTOR, Freitag, 27. September 2013, 17:21

Re: Maisstärke

Liebe Frau Steinböck,
vielen Dank für Ihre Anfrage. Die erste Priorität bei der Auswahl von Verpackungsmaterialien für SONNENTOR ist die Eigenschaft der Kompostierbarkeit bzw. der Zersetzbarkeit der Materialien. Deshalb verzichten wir soweit wie möglich auf Plastik.
Folie: Das biologisch abbaubare Material zerfällt rasch, wenn es gemeinsam mit organischem Material kompostiert wird. Der Zerfall ist aber abhängig von Temperatur, Feuchtigkeit und dem pH-Wert im Kompost und der rückstandsfrei Abbau vom dem Bodenleben (Mikroorganismen).
Die benötigte Zeit für den Zerfall variiert dabei von 8 Tage bei optimalen Bedingungen im Kompost und ~ 3 Jahren im Boden oder Wasser.
Leider gibt es wie Sie richtig anführen noch keine Möglichkeit, die Cellulosefolie über die Biotonne in Wien zu entsorgen, da sie bis jetzt immer noch aussortiert wird.

Teepyramiden: Wir haben unsere Materialien untersuchen lassen und es wurden keine Anteile von gentechnisch verändertem Mais gefunden. Trotzdem können wir nicht 100%ig garantieren, ob im verwendeten Material der Teepyramiden ausschließlich GMO-freier Mais enthalten ist. Wir sind hier aber im ständigen Austausch mit dem Hersteller und sensibilisieren ihn dahingehend, ausschließlich GMO-freien Mais zu verarbeiten.

Wir hoffen, dass diese Antworten hilfreich für Sie waren und senden Ihnen viele sonnige Grüße!

Michael Dirk Kühnen, Dienstag, 2. April 2013, 22:01

Pflanzliche Zellulosefolie

Hallo!
Woher kommt diese Folie bzw. wer stellt die pflanzliche Zellulosefolie her?
Eine lückenlose Nachverfolgung schafft auch vertrauen.
D.h. woher stammt das Holz für die Gewinnung.
(Leider liest man immer mal wieder, dass es Probleme mit schadstoffreien Herstellung der Folie gibt und das es das ein oder andere schwarze Schaf bei FSC Holz gibt. Wie gesagt, je lückenloser ...).
Danke!
MfG

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SONNENTOR, Montag, 8. April 2013, 10:37

Re: Pflanzliche Zellulosefolie

Unsere Folie stammt aus England und wird von der Fa. Innovia hergestellt.
Vorteile der Cellulose Folie:
• Basiert auf dem nachwachsenden Rohstoff Cellulose, der wiederum aus Holz gewonnen wird, das wiederum FSC oder PEFC zertifiziert ist.
• Zertifiziert als biologisch abbaubar und kompostierbar gemäß EN13432.
• Exzellente Barriere-Eigenschaften für den Erhalt der Aromen von Gewürze und Tees
• Folien sind wissenschaftlich getestet worden (UHZ Zürich) und haben sich auch als eine wirksame Barriere gegen Mineralölrückstände erwiesen.

Mit einem Hinweis am Etikett informieren wir unsere Kunden, dass diese Folie kompostierbar ist.

Nachhaltigkeit wird bei SONNENTOR sehr groß geschrieben. Durch Forschung und Innovation konnten wir bereits rund 80 % unserer Verpackungsmaterialien auf nachwachsende Rohstoffe wie Papier, Karton, Filterpapier und Folien aus Cellulose umstellen. Wir sind bemüht zukünftig auch die Verpackung unserer gesamten Teebeutellinie auf abbaubaren Aromaschutz umzustellen. Ganz ohne Aromaschutzverpackung geht es leider nicht, da wir unsere Produkte auch in Länder mit hoher Luftfeuchtigkeit transportieren. Wir sind jedoch bestrebt, eine gute Kombination zwischen Nachhaltigkeit und Aromaschutz zu finden.

Viele sonnige Grüße aus dem Waldivertel

Dr. Ulrich Spieker, Ulrich.spieker@gmx.net, Sonntag, 3. Februar 2013, 00:26

BasenAusgleichTee, Verpackung

Diese Verpackung besteht aus Papier(aussen) und Klarsichtfolie(innen). Kann man den Beutel ohne Folienabtrennung in das Altpapier geben? Das wäre der einfachste Weg der Wiederverwertung.

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SONNENTOR, Montag, 16. Dezember 2013, 18:58

Re: Mineralölfarben

Viele unserer Verpackungen sind direkt bedruckt und kommen ohne Mineralöle aus.
Unsere Druckfarben für die Etiketten haben wir schon zu 45% auf mineralölfreie Farben umstellen können. Diese Menge möchten wir in enger Zusammenarbeit mit unseren Druckereien noch weiter erhöhen. Leider gibt es für gewisse Toner-Geräten noch keine Farben, die ohne Mineralöle auskommen. Es wird zwar versucht, den Anteil immer weiter zu reduzieren, aber ganz ohne geht es noch nicht. Die Forschung ist auf jeden Fall noch gefordert."

Wir haben mit der von uns verwendeten Zellulosefolie eine sehr gute Barriere in Verwendung. Die Zellulosefolie wurde wissenschaftlich getestet (Institut für Lebensmittelsicherheit in Zürich (UHZ)) und hat sich als eine sehr wirksame Barriere gegen Mineralölrückstände erwiesen.
Viele sonnige Grüße!

Markus, Samstag, 14. Dezember 2013, 18:58

Mineralölfarben

Werden mineralölhaltige Farben für das bedrucken Ihrer Produktverpackungen verwendet?

SONNENTOR, Sonntag, 10. Februar 2013, 18:12

Re: BasenAusgleichTee, Verpackung

Lieber Herr Dr. Spieker, ja, die Teesackerl für den losen Kräutertee kann man im Altpapier entsorgen. Die Cellulose-Folie löst sich bei der Wiederverwertung des Papiers auf. Viele sonnige Grüße aus dem Waldviertel!