Übersicht der verwendeten Verpackungsmaterialien

Durch die Verwendung von Cellulose-Folie konnten wir unserer Umwelt in den letzten 5 Jahren mehr als 100 Tonnen Plastik ersparen.

Durch Forschung und Innovation konnten wir bereits rund 80 % unserer Verpackungsmaterialien auf nachwachsende Rohstoffe wie Papier, Karton, Filterpapier und Folien aus Cellulose umstellen.

 

Gewürze, lose Tees, Aromaschutzhülle Tee-Pyramiden

Unsere Gewürze und losen Tees werden in abbaubaren Folien verpackt, die auf nachwachsenden Rohstoffen basieren. Die Verpackung besteht aus Cellulose, das wiederum aus Holz gewonnen wird. Das Holz stammt aus Wäldern die FSC (Forest Stewardship Council), PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification schemes) oder ähnlich zertifiziert sind.

Diese Folie ist als biologisch abbaubar und kompostierbar gemäß EN13432 zertifiziert. Die Entsorgung erfolgt deshalb am besten über den Heimkompost. Die Folie baut sich je nach Wärmeentwicklung nach ca. 3 bis 6 Monaten restlos ab.
Die verwendete Folie weißt exzellente Barriere-Eigenschaften für den Erhalt der Aromen von Gewürzen und Tees auf.
Die Cellulose-Folien sind wissenschaftlich getestet worden (UHZ Zürich) und haben sich auch als eine wirksame Barriere gegen Mineralölrückstände erwiesen.

Verwendung:

  • Gewürze
  • Dinkel-Habermus
  • Suppen
  • Kekse (ausgenommen Honigherzen und Vanillekipferl)
  • alle losen Tees
  • Kostmuster / Probier-Packungen (Gewürze, Hülle Tee-Pyramidenbeutel, Kaffee ganze Bohne, Gewürz-Probier mal)
  • Cellophanierung: Die Folie zum Außenschutz der Teebeutel-Schachteln bestehen aus Cellulose
  • Hülle für die Teebeutel-Schachteln

Im Einzelfall muss bei wenigen Gewürzen noch auf eine Kunststoff-Verpackung zurückgegriffen werden, eine Liste ist weiter unten im Text angeführt

 

Tee-Pyramidenbeutel

Unsere Pyramidenbeutel werden aus Maisstärke hergestellt, Ausgangsstoff ist Stärke, die aus Mais gewonnen wird. Die Entsorgung dieser Beutel kann deshalb bedenkenlos im Kompost erfolgen.

Verwendung:

  • Tee-Pyramidenbeutel
  • Gewürz-Pyramiden

Hinweis: Genmanipulation bei Maisstärke
Die erste Priorität bei der Auswahl von Verpackungsmaterialien für SONNENTOR ist die Eigenschaft der Kompostierbarkeit. Wir haben akkreditierte Analyseergebnisse vorliegen, die bestätigen, dass in unserem bei den Pyramidenbeuteln verwendeten Verpackungsmaterial KEIN GMO-verändertes Material nachgewiesen werden konnte. Dennoch können wir derzeit nicht zu 100% garantieren, ob im verwendeten Material der Teepyramiden ausschließlich GMO-freier Mais enthalten ist, da es laut aktuellen wissenschaftlichen Methoden im fertigen Verpackungsmaterial eine Veränderung nicht mehr zu 100% bestimmt werden kann.

Die Aromaschutzhülle der Tee-Pyramidenbeutel besteht aus Cellulose und ist somit im Heimkompost kompostierbar.

 

Teebeutel

Die Teebeutel von SONNENTOR bestehen neben normalen Cellulosefasern aus den Fasern der Textilbanana (Abacá). Genutzt werden vor allem, die bis zu zwei Meter langen Hartfasern der Abacáblätter, die Entsorgung erfolgt im Kompost.

Verwendung:

  • Tee-Aufgussbeutel (sowohl Einkammer- als auch Doppelkammer-Beutel)
  • Teeketten
  • Kräuterbäder

 

Papier und Kartons

Ausgangsstoff für Papier und Karton ist Zellstoff und Holzschliff. Beides wird aus Holz gewonnen und besteht im wesentlich aus Cellulose. Die Entsorgung dieses natürlichen Rohstoffes erfolgt in der Papiertonne. 

Verwendung:

  • Teeschachteln, Gewürzschachteln
  • Kartons für Versandeinheiten (VE), Transportkartons (TK)
  • Teekartons der Teepyramiden Prämienpackungen
  • Teebeutel: Hüllen aus Papier für die Einkammer-Teebeutel

 

Sonstige Verpackungsmaterialien

Metalle:

Unsere verwendeten Metalle bestehen meist aus Weißblech oder Aluminium und gehören über die Altmetalltonne entsorgt.

Verwendung:

  • Gewürzstreudosen
  • Teedosen für Pyramidenbeutel
  • Verschlüsse von Honig, Fruchtaufstrich, Tee-já-vu, Sirup, ….

 

Verbundstoffe

Bei Verbundstoffen werden bei der Herstellung verschiedene Stoffe für die optimale Verwendung kombiniert. Die Entsorgung dieses Materials erfolgt über den Restmüll. In manchen Gemeinden werden Verbundstoffe auch über das System „Gelbe Tonne oder Sack“ übernommen. Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Entsorgungsbetrieb.

Verwendung:

  • Aromaschutzpackungen bestehen aus 80% Papier und 20% Kunststoff PP (Polypropylen). Diese Packungen kann man mit dem Altpapier (nur in Österreich) entsorgen.
  • Die neuen Folien für die Kaffeelinie "Wiener Verführung" bestehen aus PP matt (Polypropylen) und PE (Polyethylen). Somit kommt diese Folie gänzlich ohne Aluminium aus. Die neue Verpackung für die ganze Bohne besitzt auch ein Überdruckventil auf der Vorderseite: Das durch die Röstung entstehende CO2 kann entweichen und Sauerstoff kann nicht eindringen und der Kaffee ist vor Fremdgerüchen geschützt. Zusatzinfo: unser gemahlener Kaffee benötigt kein Ventil, da bei der Kaffeemahlung das Gas entweicht
  • Single Origin Kaffee - besteht aus Papier mit einer PE-Schicht. Auch hier ist in Ventil eingesetzt.
  • Wiederverschlussstreifen (zB für Gewürze) sind ein Verbundmaterial aus Metall, Kunststoff, Papier
  • Kakaodosen, Gewürzdosen: ein Verbundstoff aus Karton, Aluminium und PET (Polyethylenenterephthalat). Das Aluminium hat keinen direkten Kontakt mit dem Lebensmittel.

 

Kunststoffe:

Durch Innovation und laufende Optimierungsmaßnahmen konnte die Verwendung von Erdöl-basierenden Kunststoffen stark reduziert werden. Unser Ziel ist es gänzlich auf nachwachsende Rohstoffe umzustellen. In manchen Gemeinden werden Verbundstoffe auch über das System „Gelbe Tonne oder Sack“ übernommen. Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Entsorgungsbetrieb. Bis dahin finden Kunststoffe, deren Entsorgung derzeit nur über die Restmülltonne erfolgen kann, bei folgenden Produkten Verwendung:

  • Händisch abgepackte Gewürze wie Zimtstangen, Lorbeerblätter, Salbeiblätter und Safranfäden
  • Süßes & Saures: Bärchen, Kräcker, Waffeln, Schokoladen, Ingwer kandiert
  • Kekse: Honigherzen und Vanillekipferl
  • Kaffee-Kostmuster (für gemahlenen Kaffee)
  • Außenhülle der Kräuterkissen
  • Kosmetikprodukte

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Kathi, Montag, 4. April 2016, 19:08

Tee-Pyramidenbeutel und normale Teebeutel

Habe mir die Angaben zur Herstellung der Pyramiden-Teebeutel durchgelesen und finde die biologische Abbaubarkeit genial! Wollte nun fragen, wo den der Mais für die Herstellung bezogen wird bzw. wo den die Beutel konkret hergestellt werden (bei Sonnentor direkt oder durch Einbezug einer Drittfirma). Weiters auch wo den der Grundstoff Cellulose angebaut und bezogen wird. Hier in Österreich oder in einem anderen Land. Ebenso wo die "normalen" Teebeutel hergestellt werden und ob das Befüllen der Beutel Sonnentor selbst erledigt oder ob dies durch Dritte ausführt wird.

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SONNENTOR, Dienstag, 5. April 2016, 09:52

RE: Teebeutel

Liebe Kathi, die verwendete Maisstärke bei den Pyramidentee-Beuteln stammt aus den USA. Wir erhalten das fertige Filmmaterial von einem Drittproduzenten und wir verarbeiten dies dann direkt bei SONNENTOR aus unseren Maschinen. Hier werden die Beutel geformt, gefüllt und verschweißt.

Die regulären Teebeutel bestehen aus Spezialfasern von der Textilbanane (Abaca) und ausgesuchten Zellulosefaser aus Holz. Das Holz ist FSC oder PEFC zertifiziert und stammt größtenteils aus Europa. Der wichtige Bestandteil Abaca-Faser wird auch Manilahanf genannt. Diese Pflanze ist eng mit der Essbanane verwandt und stammt von den Philippinen. Dank dieser Fasern kann der Beutel beim Teemachen nicht zerfallen. Auch diese Teebeutel werden direkt bei SONNENTOR gefaltet, gefüllt und verschlossen. Viel Sonne

Isa, Mittwoch, 1. Juli 2015, 01:54

Sichtfenster Gewürzstreudosen

Ich finde es großartig wie sehr Sonnentor nicht nur bei dem Inhalt, sondern auch bei der Verpackung auf Qualität und Umweltfreundlichkeit achtet.

Eine Frage hätte ich allerdings noch: aus welchem Material (bzw. welchem Kunststoff) besteht denn das kleine Sichtfenster der Gewürzstreudosen?

Vielen Dank!

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SONNENTOR, Mittwoch, 1. Juli 2015, 09:56

Re: Sichtfenster Gewürzstreudosen

Liebe Isa, vielen Dank :) Das liegt uns am Herzen. Die Sichtfenster der Gewürzstreudosen sind aus PET. Leider ist es momentan aus technischen Gründen noch nicht möglich hier auf eine biologisch abbaubare Alternative umzusteigen. Wir sind diesbezüglich stetig bemüht uns weiterzuentwickeln. Viel Sonne aus Sprögnitz

ben, Mittwoch, 4. März 2015, 10:10

alluminium

guten tag, ich hätte eine frage zu dem alluminium in der verpackungsaussenhülle,
nämlich ob dieser nicht durch die papiertüte diffundiert?

vielen dank
ben

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SONNENTOR, Mittwoch, 4. März 2015, 14:29

Re alluminium

Lieber Ben,
Aluminium verdampft erst bei über 2.000°C. Es diffundiert nicht durch die Papierhülle. Nur bei direktem Kontakt mit besonders sauren, basischen oder salzhaltigen Lebensmitteln würde ein Übergang stattfinden.

Valerie, Donnerstag, 15. Mai 2014, 13:58

Aluminium und Cellulose

Guten Tag!
Vielen Dank für die genauen Infornationen! Ich habe mehrere Fragen:
1.Warum wird teilweise ein dünner Überzug von Aluminium und Kunststoff verwendet? Ist es nicht schwieriger diese Mischungen zu recyceln als beispielsweise eine reine Papier-Aromaschutzverpackung und darüber eine Kunststoffpackung, wenn es nicht möglich ist ganz auf etwas biologisch Abbaubaures umzusteigen? (Dasselbe gilt für die Aromaschutzhüllen, die zu 60% aus Papier und 40% aus Kunststoff bestehen)
2. Woher kommt das Holz für die Cellophanfolien? aus FSC-zertifizierten Betrieben?
3. Wie werden die Textilbananen angebaut? (nach ökologischen Standards?)

Vielen Dank im Voraus für Ihre Antworten!
Mit freundlichen Grüßen,
Valerie

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SONNENTOR, Freitag, 16. Mai 2014, 18:01

Re: Aluminium und Cellulose

Liebe Valerie, Nachhaltigkeit wird bei SONNENTOR in allen Bereichen gelebt. Dazu gehört auch die Suche nach alternativen Verpackungen. Wir verwenden schon seit 2008 Verpackungsfolie aus dem nachwachsenden sowie biologisch abbaubaren Rohstoff Cellulose.
Dabei werden nicht nur unsere losen Tee- und Gewürzmischungen in eine abbaubare Hülle abgefüllt sondern auch die vielen Kostmuster und seit 2013 auch die Schutzfolie über den Teebeutelkarton.

Vorteile der Cellulose Folie:
• Basiert auf dem nachwachsenden Rohstoff Cellulose, der wiederum aus Holz gewonnen wird, das wiederum FSC oder PEFC zertifiziert ist.
• Zertifiziert als biologisch abbaubar und kompostierbar gemäß EN13432.
• Exzellente Barriere-Eigenschaften für den Erhalt der Aromen von Gewürze und Tees • Folien sind wissenschaftlich getestet worden (UHZ Zürich) und haben sich auch als eine wirksame Barriere gegen Mineralölrückstände erwiesen.

Die Haupt-Geschmackskomponenten der biologischen Kräuter und Früchte sind leicht flüchtige ätherische Öle. Bei längerem Kontakt mit Luft entweichen diese. Je kleiner die Blätter und Früchte geschnitten werden, desto größer ist diese Flüchtigkeit und ätherische Öle gehen verloren. SONNENTOR bemüht sich mit den Aromaschutzhüllen hier entgegenzuwirken um auch den Endverbraucher mit diesem Geschmackserlebnis verwöhnen zu dürfen. Andererseits schützen wir damit die Teekräuter und Teegewürze auch vor Fremdaromen.
Ein Ziel in der Zukunft ist es, auch die Aromaschutzhülle auf ein kompostierbaren, aus nachwachsenden Rohstoffen hergestelltes Material umzustellen.

Die Textilbanane oder Abaca kommen aus Ostasien. Sie wächst dort nicht auf Monoplantagen sondern natürlicherweise im Regenwald . Die Blätter werden 3-4/Jahr geerntet. Die Pflanze benötigt dadurch keinen Dünger oder Pflanzenschutz und keine Bewässerung.
Laut unserem Lieferanten sind viele Farmen auch schon Rainforest Alliance zertifiziert.

Dietmar Kapsamer, Dienstag, 24. Dezember 2013, 08:32

Entsorgung von Verbundstoffen

Sehr geehrte Damen und Herren,

Für Verpackungen - aus solche aus Verbundstoffen - gibt es in Österreich ein eigenes Sammelsystem.
In vielen Regionen gibt es für Verbundstoffe die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack.
Nur in einigen ausgesuchten Regionen finanzieren die Sammelsysteme auch eine Mitsammlung über den Restabfall (Restmüll). Die Empfehlung "Sammlung über den Restmüll" ist also nur in den Regionen richtig, in denen die Mitsammlung über den Restabfall ausdrücklich zwischen dem ARA-System und der jeweiligen Gebietskörperschaft vereinbart wurde.

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SONNENTOR, Montag, 30. Dezember 2013, 15:43

Re: Entsorgung von Verbundstoffen

Lieber Herr Kapsamer, vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Wir haben dies nun im Text richtig gestellt. Viel Sonne aus Sprögnitz, Victoria

Anna, Samstag, 16. November 2013, 14:59

Klebstoffe und Duckfarben

Mich würde noch interessieren welche Klebstoffe (bei den Etiketten) und Duckfarben benutzt werden...

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SONNENTOR, Freitag, 22. November 2013, 13:06

Klebstoffe und Druckfarben

Für die Etiketten wird zu 100% FSC-zertifiziertes Papier eingesetzt. Bei den Klebstoffen für unsere Etiketten werden ausschließlich wasserlösliche Kleber auf Acrylbasis verwendet, die für die Etikettierung von Lebensmittelverpackungen zugelassen sind. Es werden keine umwelt- und gesundheitsgefährdenden Lösemittel eingesetzt.
Unsere Druckfarben für die Etiketten haben wir schon zu 45% auf mineralölfreie Farben umstellen können. Diese Menge möchten wir in enger Zusammenarbeit mit unseren Druckereien noch weiter erhöhen und dadurch einen weiteren Beitrag für unser Gemeinwohl schaffen.
Wir haben mit der von uns verwendeten Cellulosefolie eine sehr gute Barriere in Verwendung. Die Cellulosefolie wurde wissenschaftlich getestet (Institut für Lebensmittelsicherheit in Zürich (UHZ)) und hat sich als eine sehr wirksame Barriere gegen Mineralölrückstände erwiesen.