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Komplett klimaneutral! CO2-Kompensation in Österreich

© Druckerei Janetschek GmbH

Seit Anfang 2015 hat SONNENTOR erreicht, was das Ziel jedes Unternehmens sein sollte: Das Unternehmen wirtschaftet klimaneutral.

Download Broschüre Humusaufbau (740,70 kB)

Das heißt, die insgesamt 260 Tonnen CO2, die für das Unternehmen zum Beispiel durch Mobilität und Heizung entstehen werden zur Gänze kompensiert. Damit das funktioniert, unterstützen wir das Projekt CO2 Bindung durch Humusaufbau in der Ökoregion Kaindorf. Dort werden Bauern gefördert, die es schaffen, die Humusbilanz ihrer Böden zu verbessern und somit nachweislich CO2 zu binden. Wir freuen uns, dass durch dieses regionale Projekt in Österreich das komplette CO2-Aufkommen kompensiert werden kann und somit der natürliche Kreislauf geschlossen ist. Um den Kreis dann nochmal zu schließen werden auch SONNENTOR Bauern dazu animiert ins Humusaufbau Projekt einzusteigen.

CO2-Ausstoß bewusst verringern
Der CO2-Ausstoß bei SONNENTOR wird bewusst niedrig gehalten. So stammt der Strom am Standort Sprögnitz zum Beispiel aus erneuerbarer Energie. Der Druck unserer Werbemittel wird größtenteils CO2 kompensiert. Durch den Einsatz vieler fleißiger Hände bei der Verpackung unserer Produkte schaffen wir neue Arbeitsplätze und ersparen der Umwelt CO2. Wir sind ständig in Bewegung – und für eine möglichst nachhaltige Fortbewegung sorgen zwei Elektroautos, zwei E-Bikes sowie Dienstwagen mit Pflanzenöltechnik. In Neuseeland schützen wir gemeinsam mit unserem Partner Bernhard Schneider über 740 ha wertvollen Baumbestand – darunter auch Pinien, die bis zu 45 t CO2  pro Jahr und Baum binden können.

CO2-Bindung durch Humusaufbau
Den CO2-Ausstoß unseres Unternehmens den wir trotz durchdachtem Produkt- und Produktionsmanagement nicht vermeiden können, kompensieren wir nun in das Projekt „CO2 Bindung durch Humusaufbau“ der Ökoregion Kaindorf. Somit kompensieren wir das gesamte, durch das Unternehmen verursachte, CO2 -Aufkommen.

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Humusreiche Böden sind wichtig für das Weltklima. Durch sie werden große Mengen CO2 gebunden und die Pflanzen erhalten wichtige Nährstoffe. Aufgrund der intensiven Bewirtschaftung der letzten Jahre sind humusreiche Böden zur Seltenheit geworden. In Österreich ist durch diese Ausbeutung der Ackerflächen der Humusgehalt von ursprünglich fünf bis sechs Prozent auf unter drei bis zwei Prozent gesunken.
Durch gezielten Humusaufbau kann der Gehalt wieder erhöht und stabilisiert werden – wichtig für Pflanzen und Klima. Der Boden wird zum optimalen Wasserspeicher und Schäden durch Abschwemmung und Hochwasser können minimiert werden.

Humusaufbau durch Bauern
Durch veränderte Bewirtschaftung kann im Boden Humus aufgebaut und stabilisiert werden. Die Bauern werden dahingehend ausreichend geschult, ohne dass es zwigende Auflagen gibt.

Folgende Maßnahmen werden empfohlen:

  • Düngung ausschließlich mit Kompost und Gründüngung
  • Bodenbearbeitung reduzieren – im Idealfall komplett darauf verzichten
  • Dauerbegrünung – vor allem auch Winterbegrünung verwenden
  • Fruchtfolgen, Mischkulturen und Untersaaten
  • Reduktion des Chemieeinsatzes

Kauf der Zertifikate durch Unternehmen
Unternehmen die freiwillig den unvermeidbaren CO2-Ausstoß kompensieren möchten, kaufen sich Humus-Zertifikate. Um sich der Ernsthaftigkeit dieses Themas bewusst zu machen, werden Unternehmen darauf hingewiesen, zusätzlich weitere Maßnahmen zur Reduktion des CO2-Ausstoßes im Unternehmen zu treffen.

Abgeltung des Zusatzaufwandes
Die Bauern erhalten für nachweislich im Ackerboden über Humusaufbau gebundenes CO2 bis zu 30€ pro Tonne. Somit deckt sich nicht nur der Aufwand, sondern bildet ein respektables Zusatzeinkommen.
Mehr dazu unter www.oekoregion-kaindorf.at